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#1 (permalink) |
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Gnoll
Registriert seit: Aug 2012
Beiträge: 1
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Von einem der zurückgekommen ist....
...und gemerkt hat das nicht alles so schlimm geworden ist wie ich dachte.
Ich habe am Wochenende nach ungefähr 4 Jahren wieder WoW installiert und mich danach mit Hilfe der Starter Edition erneut nach Azeroth gewagt. Ich möchte hier mal meine Erfahrungen und Eindrücke mit euch teilen, denn ich finde es schadet nicht wenn jemand nach sovielen Jahren mal seine Gedanken über die Entwicklung dieses Spieles kund tut. Als WoW erschienen ist dachte niemand daran dass es das Spiel auch nach über 7 Jahren noch geben würde, wir alle die damals begonnen hatten gingen nicht davon aus dass WoW wirklich die 5 Jahresmarke knacken würde. Trotz allem, das Spiel war einzigartig und man kann gerne mal sagen dass man ständig Leute traf die sich über nichts anderes unterhielten. WoW (heute würde man sagen Classic) löste damals doch ziemliche Diskussionen in den Medien aus, manche der neuen Spieler können sich das kaum vorstellen. Nun steuert das Spiel auf seine 4. Erweiterung zu, 4 neue Völker dürfen bespielt werden, ungezählte neue Gebiete erkundet. Für mich war bereits BC ein Einschnitt, es fühlte sich irgendwie falsch an wie sich WoW entwickelte, aus einem Spiel das eigentlich Spaß machen sollte wurde, hatte man erst einmal das Levelcap erreicht, Stress. Man ging stundenlang farmen nur um dann kurz vorher gesagt zu bekommen dass für den Raid jemand anderes mitgehen würde, man verbrachte Stunden damit irgendwelchen Tokens nachzurennen.... zumindest darin hat sich für viele nichts geändert. Cataclysm ist kein einfaches Addon, diesesmal hatte es Auswirkungen auch auf diejenigen die neu dazukamen. Andere Gebiete, zerstörte Länder, neugebaute Städte. Ich habe geflucht als ich endlich in OG war, denn ich fand mich kein bisschen mehr zurecht, habe mich nur verlaufen.... ich war geschockt als ich den Zeppelin nach Underworld genommen habe und plötzlich riesige Gebäude zu sehen waren, früher war es ein kleines Städtchen, ich meine damit Brill. Im Großen und Ganzen wurde alles nur schneller, nach wenigen Stunden hatte ich den Levelcap des F2P erreicht, dafür aber mit Azshara eine tolle neue Gegend entdeckt die mit vielen lustigen Quests und einigen tollen Storylines aufwarten konnte. Es macht Spaß diese Raketenbahn zu nutzen, es war toll Azuregos erneut zu sehen (ich gehöre noch zu denen die den Drachen gejagt haben), aber auf der anderen Seite blieb der fade Beigeschmack dass es trotz allem noch das gleiche alte Spiel war. WoW hat aus BC gelernt, auch wenn ich skeptisch war was Pandorra mit seinen Bären angeht. Ich verstehe nichts von diesem transmo.... ach egal wie es heißt, ich verstehe auch nichts mehr davon was neue Inis oder Raids angeht. Aber es bleibt das alte WoW, wenn man sich nicht darauf beschränkt schnell auf Levelcap zu sein. Wer von euch kennt noch die nervige Raptorenquest in Arathi, wer kennt noch das Gefühl als die Tore von AQ geöffnet wurden? Wer überhaupt war damals noch dabei? Vielleicht werde ich zu alt und zu vernünftig um für ein Spiel dass ich vlt noch 6h die Woche spiele jeden Monat Geld zu bezahlen. Sollte Blizzard Classic als F2P komplett freigeben, ich wäre direkt dabei. Solange ich aber Geld bezahlen muss für etwas dass es auf gleicher Ebene umsonst gibt, nein danke. Ich rate aber jedem der ebensolange wie ich nicht mehr gespielt hat den Blick hineinzuwerfen, man wird viele neue Dinge sehen und alleine dafür lohnt es sich schon. Da man nix bezahlen muss tut es keinem Weh, und es macht doch immer wieder Spaß "alte Freunde" zu sehen. An all die Jungspunde hier die WoW nur ab Version 2.x kennen soll noch etwas gesagt werden: Als das Spiel startete hatte niemand einen Sinn daran verschwendet dass man schnell irgendwelche Items haben will. Wir haben Stunden damit verbracht einfach nur die Gebiete zu erkunden (ohne Quests) und auch teilweise einfach nur Touren durch die WoW Welt unternommen. Habt ihr das mal gemacht? Habt ihr euch jemals die Zeit genommen alle Gebiete komplett zu erforschen? Gut, heute ist es dank der automatischen Flugpunkte (und davon zuviele) einfach, auch tut das Flugmount sein übriges.... aber wer noch weiß wie schwer es war an dieses blöde Munitionslager oberhalb von IF zu kommen, der wird nun sicher schmunzeln und sich daran erinnern dass WoW auch mal mehr war als nur raiden. Ich habe fertig ![]() Fragen und Kommentare dürfen gerne gestellt werden |
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#2 (permalink) |
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Trogg
Registriert seit: Sep 2010
Ort: Dalaran
Beiträge: 73
Server: Forscherliga
Charakter: Veneanár
Rasse: Blutelf
Klasse: Jäger
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Ich spiele World of Warcraft seit dem 2. März 2005. Und vieles was du beschreibst sehe ich genauso. Classic war ein Traum, allerdings passiert es schnell alles durch die rosa-rote Brille zu sehen. Für viele war ein solches MMORPG einfach neu, vieles war unbekannt, vieles war zu entdecken. Heutzutage wird ja alles schon Monate vor release genaustens unter die Lupe genommen und wenn man dann spielt, kennt man schon alles.
Und wenn ich ehrlich bin, auf für mich inzwischen selbstverständliche Komfortfunktionen möchte ich nicht verzichten. Genau wie viele andere würde ich jubelnd auf einen Classic-Server neu anfangen, stellte Blizzard einen bereit, aber ich weiß genau, dass ich nach ein paar Wochen wieder auf einem aktuellen Server spielen werde. BC war mir persönlich "zu hart", das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich plötzlich in der Ausbildung sehr viel weniger Zeit investieren konnte, als Schüler hat man irgendwie mehr Freizeit. Frustriert nicht mehr an die Erfolge aus Classic anschließen zu können, hab ich dann aufgehört und bin zu WoTLK wiedergekommen. WotLK ist übrigens mein Lieblingsaddon, die Story, die Atmosphäre und die Möglichkeit Reallife und World of Warcraft unter einen Hut zu bekommen waren fantastisch. (Außer PdK, das war einfach nur Mist) Cataclysm, war wieder ein Eldorado, was hatte ich Sapß alles in Ruhe zu entdecken und die ganze neue Welt nochmal durchzuspielen. Es gab bis dahin noch nie ein Addon mit so viel Spielinhalten, doch leider hat Blizzard den Endcontent äußerst Stiefmütterlich behandelt. Selbst mir als nicht Hardcorespieler war das viel zu wenig. Und der letzte Patch, Drachenseele war eine Frechheit: die Instanzen auf Kindergartenniveau, der Raid lieblos, der Endboss lächerlich und fast 9 Monate ist nichts(!) mehr passiert. Allerdings, mit MOP versöhnt ich mich wieder mit Blizzard. Ich hatte wieder soviel Spaß wie in Classic. Ich will nicht seitenweise schwärmen wie großartig MOP ist und wie sehr sich meine ursprüngliche Einstellung zu diesen Kungfu-Pandas und dem Pokemongedöns geändert hat, daher sage ich nur soviel: Probiert es aus. MOP wird großartig! |
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#3 (permalink) | |
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Kobold
Registriert seit: Mar 2012
Beiträge: 31
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Erstmal Kleinigkeiten, die mir selber in deinem Text ein wenig aufstoßen:
"Pandorra" ist die Welt der Avatare bzw. der Nar'vi in Avatar und hat mit WoW nichts zu tun. Hoffe du meintest Pandaria. Zitat:
Das Einzige was Blizz schon immer falsch gemacht hat vor Content-Patches und Addons ist, das der Content (Schlachtzüge) bereits dort spielbar/testbar ist. Warum das ein Problem ist? Die Top-Raidgilden clearen den Content bereits auf dem PTR/Beta-Server, es werden bereits vor Release Guides geschrieben und später nur verfeinert, so das eigtl. KEINER mehr sich selber Gedanken machen muss und sich stumpf nach den Guides richtet. Was zusätzlich der Goldinflation zugute kommt, da dadurch auch weniger Reppkosten (besonders bei den Elitegilden) aufkommen, denn auf PTR/Beta-Servern ist das Reparieren genau betrachtet kostenlos. Einfach bei Goldknappheit einen Char mit 500k Gold rüberkopieren und klack wieder weiter testen. Guides sind nichts schlechtes, nicht falsch verstehen, aber zu Anfang sollten alle ins "Ungewisse" rennen, dann ist es noch spannend und herausfordernd! Guides sollten nach Release entstehen, wenn die ersten Gilden Erfahrungen sammeln. Den Kommentar "Man muss sie ja nicht nutzen" spart euch bitte, denn wenn sie existieren ist man quasi gezwungen sie zu nutzen, da kaum noch jemand der heutigen Spielerschaft die Geduld hat sich was selber zu erarbeiten. Das könnte man nun so weiter führen aber es wird sich leider nichts daran ändern. |
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#4 (permalink) | |
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Worgen
Registriert seit: May 2011
Beiträge: 989
Rasse: Orc
Klasse: Hexenmeister
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Zitat:
So jemanden korrigieren und keine Ahnung haben, das sind mir die liebsten. Ich kann dir in einigen Punkten nur zustimmen, wobei du BC meiner Meinung nach total falsch beurteilst, denn es war nichts anderes als Classic. ~ Schönen Tag noch!
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#5 (permalink) | |
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Murloc
Registriert seit: Feb 2005
Beiträge: 125
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Zitat:
Toarak meinte wohl eher "Pandaria" bzw. die Pandaren. Wie dem auch sei. Mit WoW wurde ein Generationenwechsel im klassischen MMORPG-Genre vollzogen. Rundenbasiertes Gameplay war längst out, Grips kaum noch gefragt. Action war in. Schnell musste es sein, und viele Effekte besitzen, sogenannten "Eye-Candy". Dazu kam, dass man auch plötzlich online spielen konnte, ohne eine Kreditkarte zu besitzen. Also schwupps die beliebte "Warcraft"-Lizenz in das damals noch sehr lukrative MMORPG-Genre auf Abonnementen-Basis transferriert. Und fertig war der Mega-Erfolg. Auch nicht zuletzt weil sämtliche Konkurrenten zu dem damaligen Zeitpunkt geschlafen hatten. Und eben nicht mit einer Lizenz aufwarten konnten, die eben jene, neue Generation von Spielern angelockt hat, die eigentlich mit Rollenspiel so gut wie nichts am Hut hatte (und bis heute nicht hat). |
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#6 (permalink) | |
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Kobold
Registriert seit: Mar 2012
Beiträge: 31
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Wegen meiner "Korrektur" @ Mentifiar: Fakt ist, wie es Kiron schrieb und ich muss nicht alle Möglichkeiten aufzählen wo ein Wort/Name Verwendung findet, wichtig war in dem Satz eigtl. nur die Kernaussage "Pandora" hat mit WoW absolut garnichts zu tun. Und das es nur eine Anmerkung von mir war siehst du an dem Satz:
Zitat:
Was sich jedoch nie ändern wird das es bei WoW zwei Spielerparteien gibt, die "Hater" (gegen jedes Addon und spielen es zu 95% dann doch) und die "Antihater" (freuen sich auf fast jedes Addon, sind aber zu 50% irgendwann gelangweilt). Hierbei lasse ich aber die "Elitegilden" komplett aussen vor, da die für mich nicht mehr "spielen", sondern krampfhaft zocken (Achtung dies ist eine Meinung, mehr nicht!). |
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