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Murloc
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Die Bewohner Azeroth's hatten keine Ahnung, was sie plötzlich eines harmlosen Tages erwarten sollte. Es fing kurz vor Mittag an und ging mindestens eins, zwei Wochen.
Abenteurer und Geschichtenerzähler diskutierten viel darüber, ob Illidan Stormrage in Wahrheit vielleicht 'das' gemeint hatte, als er den Sterblichen Völkern sagte: >> Ihr wisst nicht, was euch erwartet... << Sollte es Azeroth genau so ergehen wie Draenor? Sollte die Welt in Scherben auseinanderbrechen? Nein, so sollte es scheinbar nicht sein. Es war kein aufbegehren uralter Götter, die in neuem Zorn erwacht sind. Es war kein zurückkehren irgendwelcher Titanen, die aus unergründlichen Zielen irgendwelche Zerstörungsabsichten hegten. Es war das wieder aufkeimen eines uralten Übels, welches sein hässliches Antlitz erhebte. Der uralte Drachenaspekt Deathwing löste lauter Beben aus, die die Welt in ihren Grundfesten erschütterten und das Gesicht Azeroth's für immer verändern sollten. Seine hässliche Fratze erschien Propheten in Albträumen und seine Flüche und Verwünschungen waren schon bald in aller Munde. Sofort erniedrigten sich die Wahnsinnigen und Fanatiker der Twillight vor einem neuen Wesen, in der Hoffnung auf Macht. Eine gottlose Sekte ohne Ziel oder Rückgrat, die nun ihre alten Meister in Silithus hinten anstellten und nun vor Deathwing auf die Knie fielen und ihn anbeteten. Waren es die Erdbeben? Inmitten der Baradinbucht tauchte eine Insel in den östlichen Königreichen auf. Neugierig, was es dort zu holen gibt, brechen Streitkräfte der Horde und der Allianz dannach auf, als hätten sie den Lichkönig und die Bedrohung durch die Geißel auf einmal vergessen. Gnadenlos und so uneinsichtig wie niemals zuvor greifen sich die Mitglieder der Fraktionen dort sofort an, wo auch immer sie einander auf Sichtkontakt begegnen. Der gigantische Wall von Gilneas... brach hinter den fliehenden Massen der Flüchtlinge vor seiner Pforte ein und gab ein Land frei, das unbemerkt von der Aussenwelt seit Jahren seinen eigenen, gnadenlosen Kampf mit etwas finsterem führt und dessen Landstrich selber düster verändert wurde. Inzwischen herrscht allen voran aber in der Horde eine Veränderung. Der heissblütige Sohn Hellscreams, Garrosh, hat den Platz des Kriegshäuptlings an sich gerissen und alle Rassen der Horde, die er als minderwertig erachtet, aus der stolzen Orkstadt Orgrimmar verbannt. Die Beben liessen auf der Insel von Khezan einen Vulkan ausbrechen und trieben zahlreiche Goblin's in eine panische Flucht. Viele ihrer lassen ihre Neutralität zwischen den Fraktionen nun fallen und schliessen sich der Horde an... ... diese hat in ihrem langen Kampf auf Kalimdor, wo ihr die Allianz immer nur halbherzig entgegentrat, nun nach langen Schlachten den Landstrich von Aszhara, nördlich von Orgrimmar erobert. Die Nachtelfen zogen sich in die tiefen des Ashenvale-Waldes zurück und werden dort vom Warsong-Clan bei dessen immer weiter voranschreitenden Rodungen des Waldes bekämpft. Gebirge brechen, Vulkane brechen aus. Landstriche werden an Stellen überflutet, wo die Beben den Boden absacken lassen oder Deichartige Landmassen einknicken. Andere Gebiete, bisher immer hinter Gebirgen verborgen, werden frei... ... und der Zorn der Elementare und ihrer Herrscher ist neu entfacht. Wie würde Azeroth in Zukunft aussehen? Schwarzseherei macht die Stimmung - denn mit dunklen Prohezeiungen und dem Schüren von Furcht lässt sich für gewöhnlich immer gut Geld machen. Diese Geschichte, eine der vielen Erzählungen aus dieser Zeit der Veränderung, beginnt in der überall in den Ländern der Allianz bekannten Taverne der Stadt Goldshire ( Goldhain ), wo Abenteurer ein- und ausgehen und in der ganzen Allianz am meisten Bier verkauft wird, gleich in Konkurrenz mit Ironforge ( Eisenschmiede ) und der Taverne im Hafen von Menethil. >> Hast du schön gehört? Sie sagen, das Sumpfland sei vollkommen überschwemmt worden!! << >> Achwas, Unsinn! Erstmal dort nachsehen, wenn ich da mal wieder vorbeischaue! Vorher glaub ich nichts...!<< Ein Zwerg leerte seinen dritten Krug und rülpste herzhaft. >> Hm... na und? Noch mehr Wasser, sonst nichts! Dann ist das Sumpfland eben noch feuchter! Wen interessierts? << grummelte der zwergische Krieger und löste ein fast schon willenloses Lachen aus. Offenbar sind die anderen Abenteurer neben ihm schon viel angeheiterter als er selber... ... dabei ist es doch erst eins, zwei Stunden nach Mittag. Ob man sich schon so früh vor dem Abend dermassen betrinken sollte? Nun, er hatte gehört, viele haben massig an Hab und Gut verloren, durch die Veränderungen... Ein Grund mehr, den ganzen Erzählungen und Gerüchten überhaupt glauben zu schenken. Sogar der Wald von Elwynn hier soll sich verändert haben, aber davon weis der Zwerg nichts. Er ist hier zum ersten mal in seinem Leben und hat diesen Landstrich der Menschen noch nie vorher gesehen. >> Hey, psst! Hast du schon davon gehört... ...? Gilneas soll endlich offen zugänglich sein... und dort sollen sich nach so langer Zeit noch immer Bürger Lordaeron's aufhalten...! << >> Na und? Was soll daran so besonders sein...? << >> Boten und Späher der Könige sagen, der Landstrich sei voll finster und nicht mehr so, wie früher... ... und die Bewohner dort, sollen angeblich von Flüchen besessen sein, die sie zu "Monstern" machen würden...! << >> Aach, alles Kinderkram! Solche unsinnigen Märchen würde ich auch erzählen, wenn mir langweilig genug wäre! Das mit den Monstern glaube ich erst, wenn ich es SE'HE!! Klar? << >> Ich mein' ja nur...! << Der Zwerg leerte seinen Humpen vollständig. Was für Tratschweiber die Abenteurer hierzulande doch sind. Er würde eine Strähne seines rötlichen Bartes verwetten, das sie nichts zu tun haben oder billigen Nervenkitzel suchen. Wenn dem so ist, warum gehen sie nicht einfach nackt ein paar Wildschweine mit Holzknüllen jagen? Wäre bestimmt lustig mit anzusehen... Schritte näherten sich und viele der Abenteurer blickten neugierig daher, wer in die Taverne kommt. Einige Schatten waren am Eingang zu sehen. Wieder ein Legionär Stormwinds mit Neuigkeiten des Königs oder von der Front? Vielleicht suchen sie schon wieder Reservisten für die Westfall-Brigaden... In Northrend führen die Streitkräfte von Westfall einen harten Kampf in einem weiten Landstrich, den sie "die Grizzlyhügel" nennen... ... und seit die Truppen in den Kasernen hier weniger geworden sind, sie die Defias wieder erstarkt und in den letzten Wochen immer frecher geworden. Mal schauen, ob es wieder neue Nachrichten von dem frechen Pack gibt, was selbst in den ärgsten Kriegszeiten wagt, gegen das eigene Volk aufzubegehren... ... oder ob nur wieder ein paar weitere Abenteurer mit etwas mehr Durst die Taverne aufsuchen. |
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Murloc
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Tatsächlich ging die Tür auf. Allerdings war das Einzige was eintrat eine lauwarme, frische Brise gewesen und ein paar Sonnenstrahlen. Draußen sah man Leute an der Taverne vorbeigehen. Ihre schattigen Sioletten setzten sich im dicken Glas ab. ... und die Tür fiel von selbst wieder ins Schloß, wo sie dann auch verharrte. Resigniert wandten sich die übrigen Tavernenbesucher wieder ab und wendeten sich ihren Angelegenheiten zu. Die Taverne ist gut gefüllt... niemand vermisst jemanden der gar nicht erst eingetreten ist, bei so reichlicher Gesellschaft. Wunderbare Gesellschaft! Genau das was gesucht war. So bemerkte niemand, daß an dem einen oder anderen Tavernengast plötzlich die Geldbeutel wie von Geisterhand gelöst wurden und wenige Zentimeter in der Luft schwebten, nur um dann so Unsichtbar zu werden, wie jener der sie einsackte. " Hmm' hmm' hmhmm'. Nur jene die so aussehen als wenn sie ohnehin zu viel besitzen würden.", dachte sich eine Stimme, ungehört und unbemerkt. Und OHOOO...! In so seltene, farbenbrächtig und geschmeidige Seide gehüllt, starrte der pralle Hintern einer Nachtelfenpriesterin den sehr männlichen Schleicher an, welcher sich bereits in die Taverne verfügt hatte und den Leuten half ihre Lasten zu tragen. Ein ziemlich betrunken aussehender Zwerg torkelte gerade los und lief genau an jenem Tische vorbei. Nur einen Augenblick lang war ein sorgfältiger Handabdruck in der Stelle der Priesterinnentrach zu sehen, welche sich so geschmeidig um den Hintern der verehrten Priesterin legte. Doch dieser Moment reichte schon aus, um die Nachtelfe erschrocken aufjappsen zu lassen und beim aufstehen ihren Stuhl umzuwerfen. Schnell brachte ihr das die Übermacht aller Blicke im Raum ein und denn des etwas zurückgeschreckten Zwerges, für den dieser Schrei doch sehr schrill und unerwartet kam. Als die Priesterin den vermeintlichen Zwergengrabscher erkannte... " W-wie betrunken seid ihr denn?! Ein Zwerg fässt einer Nachtelfe an den Hintern? Ihr besoffener Lümmel!", schimpfte sie sofort. Wie unpassend, aber es erschallte doch so manches Gelächter. Als der empörte Blick der Priesterin die Quellen des Gelächters ausmachte, verschwand es aber wieder ebenso schnell. Die dunkel anlaufenden Wangen und der Blick waren sehr zügelnd. Aber nicht für den Zwerg. " Ha'h! Da habt 'ihr' wohl einen über den Durst getrunken. Hab ich euch gestreift? Wenn das so ist, tut es mir leid. So viel kann ich gar nicht trinken, um euren knochigen Hintern als versuchend zu erachten.", konterte der Zwerg stolz und lief dann weiter. Die Priesterin wurde beleidigt und fluchte. " Ungehobelter Säufer." " Ich wette ihr bildet euch nur jene Dinge ein, die ihr nicht so oft bekommt. Fässt euch wohl nicht oft wer ans' Gesäss, was? Sucht euch einfach einen Geliebten und dann wird das schon wieder." Wer hätte gedacht das die Lage so eskalieren würde? Die Priesterin setzte sich zum Schein wieder hin, murmelte aber einen Gedankenkontroll-Zauber. Der Zwerg war so betrunken, seine geistige Resistenz war auf dem Nullpunkt. Kurzauf lief er 'zufällig' gegen die Tavernenwand und nicht durch die Tür. " Ump'f!" Der Zwerg war betrunken, aber nicht blöd. Grollend stand er wieder auf und drehte sich um. " Werft noch einmal so einen Zauber auf mich, der mich gegen die Wand laufen lässt und ich werd schon bald zum ersten Mal eine Priesterin geschlagen haben!", blaffte er und schnaubte. Die Priesterin spielte mit einer Haarsträhne hinter ihrem langen Ohr herum. " Wovon redet ihr? Muss eure Einbildung gewesen sein. Ihr wünscht euch sicher Dinge die euch nicht so oft passieren, schätze ich. Anscheinend wünscht ihr euch meine Aufmerksamkeit mehr als ihr zugeben wollt.", konterte sie mit gehobener Stimme und Nase. Der Zwerg ballte seine Hände zu Fäusten und trat schnaufend heran. Sofort erhoben sich alarmierte Gäste. " Hey beruhigt euch... ich geb euch auch noch einen aus wenn ihr wollt." " Ja. All dieser Streit, wofür soll das gut sein?" " Und ihr Priesterin seid auch still. Um Elune's Willen." Das war besser gelaufen als geplant. Wer hätte gedacht das so viel Ablenkung entstehen würde! Durch die fokussierten Blicke und abgelenkten Gemüter, war es ein Kinderspiel gewesen alles was nicht Niet- und Nagelfest gewesen war, einzuheimsen und einen neuen Besitzer finden zu lassen. Es war einfach ein voller Erfolg gewesen. " Ihr Hintern fühlte sich wundervoll an... und ist bestimmt so einsam und ungeschätzt... das ich der armen Priesterin Trost spenden möchte. Ob ich sie gleich auf einen Drink einladen sollte?", dachte sich der Schurke sehnsüchtig. Seine gierenden Sinne haben schon lange keine holde Zärtlichkeit mehr zu stehlen vermocht. Und eine Priesterin von Elune hat er auch noch nie versucht. Wenn das nichtmal herausfordernd wäre. |
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Hogger
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Während des ganzen Spektakels, welches der Zwerg und die Nachtelfenpriesterin verursachten blieb ein verhüllter Mann ruhig an seinem Tisch sitzen. Er war alleine, saß ziemlich abseits der anderen Personen, welche sich über alles Mögliche unterhielten. Es waren im Moment ganz schön viele Gerüchte im Unlauf, doch der Unbekannte gab darauf nichts. Ganz im Gegenteil er ignorierte sie größtenteils einfach nur, genoss einfach das Glas Rotwein, welches er sich genüsslich gönnte.
„Wo bin ich hier nur gelandet? Hier herrscht ein unmögliches Chaos und das um diese Zeit.“ Ging es dem unbekannten Mann durch den Kopf und wandte sich wieder seinem kleinen Buch zu, welches er gerade am lesen war. Es war in einem gut verarbeiteten, recht neu wirkenden, braunen Ledereinband eingebunden. Einen Titel suchte man vergeblich, da auf dem Einband nichts oben stand. Auf alle Fälle schien es sehr interessant zu sein, da der Mann einfach nicht mehr aufhörte zu lesen. Nur hin und wieder nahm er einige kleine Schlücke von seinem Wein, welcher ihm anscheinend ziemlich schmeckte. Doch trotzdem, obwohl es nicht danach aussah, behielt er immer seine Umgebung in den Augen. Denn der Verhüllte wusste nur zu gut, dass volle Tavernen immer für diverse Gefahren gut waren. Zudem konnte es nie schaden auf der Hut zu bleiben, da die Zeiten sehr gefährlich waren. |
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Murloc
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Ein Mann, der dem Aussehen nach ein menschlicher, selbsternannte "Barde" war, weil er mit einem offensichtlichen Reiserucksack und einer Laute umherzog, entdeckte den Verhüllten und näherte sich ihm kichernd.
Dem hicksen und der Fahne nach hatte auch er was intus. Ein roter Strich verlief ihm genau über's Gesicht. >> He'he'heh *Hic*, wie geht's wie steht's, werter Fremder? Kann ich euch viel-ll-lleicht irgendwie beh*hic*ilflich sein'n? Braucht ih'r viell-leicht ei*hic* eine Ausku'hnft? Sucht ihr vielleicht jemanden? Einen Mann? Eine Frau? Einen Ring, der unsichtbar macht? *Hic* << fragt der Mann und kichert betrunken. Mit einem Daumenwink deutete er auf ein paar andere, verhüllte Reisende. Allerdings waren ihre Kapuzen und Mäntel schwarz-bläulich und sie wirkten, als tragen sie glattpolierte Rüstungen. Eine "Welle der Depression" geht von ihnen aus... >> Ver... DAMMT... ... wo ist nur diese dämliche Sense von Elune? Wie viele Farmerfamilien muss ich noch abschlachten, bevor ich unserem Lord das Ding bringen kann? << zischte eine unheimliche, geisterhafte Stimme voller Frust und Resignation. Vielleicht wieder ein paar Schauspieler, die in voller Verkleidung üben? Es soll ja neuerdings so ein paar wanderne Komödianten geben, die die Reisenden in den Tavernen mit kleinen Schauspiel-Einlagen unterhalten... Die hereinkommenden Schatten waren tatsächlich ein paar Legionäre Sturmwinds gewesen. Allerdings vermieden sie jedliches Kommentieren von Fragen, wie es um die Front in Northrend oder um den neu aufkeimenden Konflikt mit der Horde bestellt ist... Seit, so sagt man, der Kriegshäuptling der Grünhäute von einem heissblütigen Sohn eines grossen Orkkriegers verdrängt wurde und dieser die Horde umgestaltet haben soll, ist diese viel aggressiver geworden und der Konflikt zwischen Allianz und Horde ist neu entflammt. Viele Abenteurer erwarten bald grosse Aufrufe und Aufforderungen, sich den Legionen Sturmwinds in einem offenen Krieg gegen Durotar anzuschliessen... |
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Foren Moderation
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Massive Eiche war das Material, aus welchem die schwere Einganstür der Taverne gezimmert war. Doch es schien als wäre sie federleicht, als sie plötzlich aufflog und mit einem lauten Knall an die Wand prallte.
Herein flog eine Gestalt, so schnell das ein Raubvogel es kaum vermochte sie zu erkennen. Ein donnern ertönte als die Gestalt auf einen leeren Tisch prallte und dieser unter der Wucht des Aufpralls in sich zusammenfiel. Einen kurzen Moment wurde es um Ilaria schwarz. Jeder einzelne Knochen ihres Körpers schmerzte, jede Faser ihres jungen Fleisches angespannt. Aus Erfahrung wusste die junge Dame, dass sie etliche Prellungen am gesamten Körper verteilt gesammelt hatte. Die hässlichen blauen Flecken wollte sie erst gar nicht zählen. Mit einem unbändigen Willen erhob sie sich mit schmerz verzerrtem Gesicht von dem gebrochenen Tisch. Unweit von ihr steckte eines ihrer Schwerter im Fußboden. Einige Zoll tief war es hineingebohrt. Den Blick auf den Eingang der Taverne fixiert griff sie nach der Klinge, begab sich nach vorne gebeugt in eine Kampfstellung und wartete ab. Ilaria atmete nur noch flach, da jeder Atemzug unbeschreibliche Schmerzen in ihrer Seite zur Folge hatte. Ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen wusste sie, dass zumindest eine Rippe gebrochen war. Doch es waren keine Wunden, welche das Licht nicht bis zur unkenntlichkeit heilen konnte. Die junge Frau spürte die stechenden Blicke der Tavernen-Gäste von allen Seiten. Die Legionäre der nahen Menschen-Hauptstadt hatten allesamt eine Hand auf ihre, vom großen König gesegneten Schwerter gelegt - in Erwartung eines Kampfes und halb in der Hoffnung dass sie nach den schweren Schlachten im fernen Northrend hier, im milden Wald von Elwyn doch ihre ersehnte Ruhe genießen konnten. Doch Ilaria kümmerte sich nicht um die Gedanken der anderen Personen. Sie hatte gerade wahrlich genug Sorgen. "Komm schon...ich warte auf dich....hol mich doch..." flüsterte sie eher zu sich selbst, als zu einer anderen Person. Aufmerksamen Personen wäre der Reif, welcher ihren Harnisch, als auch ihre Waffen und selbst ihre dunkelbraunen Haare verseuchten, aufgefallen. Langsam taute das Eis auf ihrer Rüstung, welches gegen die schwüle Hitze in der Taverne nicht gewappnet war. Kleine Tropfen fielen zu Boden und sammelten sich dort zu einer kleinen Pfütze. Es waren kaum mehr als ein paar Augenblicke seit ihrem Sturz vergangen, doch Ilaria kam es vor als stände sie eine kleine Ewigkeit in dieser Position. Mit einem Mal wurde es in der Taverne eiskalt. Die Pfütze, in welcher die Frau stand begann dickflüssiger zu werden und fror in windeseile zu. Ebenso das Bier und der Met. Von unten nach oben arbeitete sich das Eis und brachte die schweren Krüge aus schmutzigen Glas schließlich zum bersten. In der Tür erschien ein hühnenhafter Mann. Die rüstung dunkel wie die Nacht. Ein ebenso dunkler Helm zierte seinen Schädel, doch war das Gesicht zu sehen. Die Haut war bleich wie jene einer Leiche. Seine Augen schimmertein blau und so kalt, dass selbst Eis nocheinmal gefror. In seinen muskulösen Händen hielt der Mann einen mächtigen Zweihänder, geschmückt mit zahllosen Runen, welche dem Feind den Tod auf jede erdenkliche Art wünschten. "Mäßigt euch, junges Weib! Ich bin der Sklaverei des Lichkönigs schon lange entflohen und diene nun der Allianz der freien Völker, auf dass diese gegen den dunklen Herrscher obsiegen mögen!" Die stimme des Mannes schien aus einer anderen Sphäre zu kommen und war ähnlich kalt wie seine Augen. "Abschaum!", schrie Ilaria "Ihr werdet niemals Vergebung für eure Taten finden! Das Licht vergibt keinen Mördern von Frauen und Kindern!" mit einem Kampfschrei spurtete die Frau auf den Todesritter zu. "Lass es sein, Weib! Es wird euer Untergang sein!" Doch Ilaria hörte nicht und stürzte sich auf ihren Gegner, welcher beinahe doppelt so groß war, wie sie selbst. Mühelos parrierte der Todesritter ihre Attacken, griff selbst jedoch nicht ein. Die Frau drängte ihren Gegner aus der Taverne heraus, auf den Hauptplatz des kleinen Städtchens. "Törrichtes Gör! Wir stehen an der selben Front!" rief er, als er sie mit einem dunklen Zauber in die Luft hob und sie dort hielt. Wehrlos hing der weibliche Paladin in der Luft, doch ihr Wille war noch lange nicht gebrochen. "Ich werde niemals neben euch kämpfen, hört ihr, Sklave des Lichkönigs?" Doch der Todesritter beachtete sich nicht mehr und ließ sie fallen. Geschickt sprang er auf sein Todesstreitross und verschwand in Richtung Stormwind. Als sich Ilaria aufrappelte war nur noch eine Staubwolke von ihrem Gegner zu sehen. Sie ging zurück in die Taverne und setzte sich an einen freien Tisch, unter strenger Beobachtung und nur mäßig verhaltenem Getuschel. Der Wirt kam zu ihr - sichtlich erbost. Doch bevor er etwas sagen konnte bestellte sie "Etwas starkes, und nicht zu knapp eingeschenkt!" bei ihm. "Und wer bezahlt mir meinen Schaden?" erwiderte der Wirt mit beinahe verstörter Stimme. Der Paladin warf ihm ein kleines Säckchen zu und die Stimmung des Gastgebers änderte sich sichtlich, als er einen Blick hinein warf. "Das sollte für ein schönes Zimmer, eine warme Mahlzeit und euren Schaden reichen. Und einen wunderbaren Rausch für mich, wie ihr ihn noch niemals in diesem Hause erlebt habt!" |
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Hogger
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Stumm blickte der Verhüllte zu dem Barden, oder für was auch immer sich dieser Kerl hielt. Er hatte schon einiges intus, wie man sehr leicht erkennen konnte. Anscheinend wollte er ins Geschäft kommen, da er einige Vorschläge machte und ziemlich interessiert schien helfen zu wollen. Natürlich konnte man davon ausgehen, dass er dafür eine Gegenleistung verlangte, in erster Hinsicht wohl Geld.
„Bis jetzt ging es mir gut. Ich brauche nichts, danke. An deiner Stelle würde ich mich wieder hinsetzen und ruhig sein, würde deiner Gesundheit wohl gut tun. Obwohl du ja Glück hast und an einen netten Kerl wie mich geraten bist, der dich noch verschont und warnt.“ Er nickte dem Barden nur noch zu, vermittelte ihm damit, dass das Gespräch für ihn beendet war. Wenn er etwas gebraucht hätte, wäre er wohl zum Wirten gegangen und hätte sich dort informiert. Immerhin war es üblich dass der Besitzer einer Taverne so einiges wusste und die besten Ratschläge zur Hand hatte. Mit einem letzten, sowie genüsslichen Schluck leerte der Verhüllte sein Glas mit Rotwein, stellte es auf den Tisch zurück. Schon wenige Augenblicke später flog eine Frau regelrecht in die Taverne. Besser gesagt sie wurde hineingeschleudert. Es handelte sich eindeutig um einen Kampf, wie wohl jeder erkennen konnte. Die Frage war nur gewesen gegen wen, was sich auch recht bald herausstellen sollte, als ein Todesritter die Taverne betrat, wenn auch nur kurz. Die Frau welche anscheinend ein Paladin war schien sich nicht damit abfinden zu können, dass es Untote gab, welche auf der Seite der Allianz waren. Es war zugegebenermaßen eine ungewöhnliche Situation, dass so viele ehemalige Anhänger des Lichkönigs wieder ihren freien willen hatten, ihn bekämpften, doch es war nun mal so. „Mutig meine Kleine.“ War der einzige, leise Kommentar des Verhüllten, der es doch interessant fand wie sie sich einfach so auf den Todesritter stürzte. Zwar konnte er nicht verfolgen wie der Kampf weitergehen würde, doch konnte er sich vorstellen wie es ausgehen sollte. Was sich wohl auch bestätigen sollte, da die Kriegerin des Lichts einige Zeit später wieder in die Taverne kam, sichtlich schlecht aufgelegt. Der Verhüllte schmunzelte nur und meinte nach ihrer Bestellung beim Wirten schließlich in ihre Richtung gewandt. „Na nicht etwas früh um hartes Zeug zu trinken? Dazu noch als Paladin wie es scheint?“ Zwar grinste der Unbekannte, aber die Worte waren recht neutral ausgesprochen worden. Natürlich war man über eine Niederlage nicht erfreut, dazu gegen einen Untoten, aber deshalb gleich so früh zu trinken beginnen? Etwas Ruhe, Erholung gegebenenfalls Heilung wären wohl nun wohl eher angebracht gewesen. |
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Foren Moderation
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„Na nicht etwas früh um hartes Zeug zu trinken? Dazu noch als Paladin wie es scheint?“
eine Gestalt, der Stimme nach zu Urteilen ein Mann sprach zu Ilaria und erweckte ihre Aufmerksamkeit "In Northrend war es der Kälte angesichts des Frostthrones ziemlich egal, welche Tages oder Nachtzeit es war. Unter Tags schien keine Sonne, welche einen wärmen konnte, in der Nacht schien kein Mond, welcher den Weg erleuchtet hätte. Das einzige was einen in dieser Gegend warm hielt war eben dieses harte Zeug. Nicht einmal der Lichkönig vermag es das brennen klaren Schnapses zu verbannen, wenn er jemandem die Kehle herunterrinnt. Abgesehn davon habe ich das Trinken im Blute." Im Sitzen fiel es kaum auf, doch die Frau war wenig größer als ein Zwergenmann. Von der größe her ging sie als Mensch durch, auch wenn sie nur zu den kleineren exemplaren der Rasse zählte. "Ich weiß ja nicht woher ihr kommt, aber in den allgemeinen Gefilden gilt es als äußerst unhöflich sich seinem Gesprächspartner nicht vorzustellen, geschweige denn sich nicht einmal zu zeigen!" |
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#8 (permalink) |
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Murloc
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" ........... " Alles in allem, ein wirklich völlig normaler Tag in der Taverne, so weit der Schurke es beurteilen konnte. Wo auch immer die Leute ihren Stress zu entladen suchten - welcher wirklich viele Formen kannte - suchten die Leute dafür nahezu immer die unwahrscheinlichsten Tavernen auf.
Im Tumult mit dem Todesritter, hatte wieder mal niemand bemerkt das ein weiterer Gast plötzlich an einem der Tische in der Taverne saß und in Gedanken versunken war. " Ist nun schon 'ne Weile her das die Todesritter sich für jedermann begeisterten und nicht mehr nur für Arthas. Wieso nur will ich keinen von ihnen beklauen?", dachte er und schielte motivationslos durch die Taverne. Nicht das er es nicht könnte... Aber er hat das Gefühl das Geld wäre verflucht und würde ihm nur Ärger machen. Entweder es macht ihn Böse, oder Untot, oder lockt Untote an, oder irgendwas anderes Schlechtes wird sich auf ihn übertragen. " Ein Quellwasser.", orderte der Schurke so Tavernenunüblich. Aber keine Zeit zum Trinken von Zeugs das den Tag nur erschwert. Die Sonne ist noch lange nicht untergegangen und es gibt noch viel zu 'versetzen' ... Wärend er das Wasser trank, was er im Austausch sogleich bezahlte, nahm er das Tavernenvolk unter die Lupe. Er versuchte bekannte Gesichter rauszufiltern. Aber wohl alles Unbekannte. Doch das ist nicht unbedingt eine schlechte Sache. Im Gegenteil! Die Meisten die er kannte... waren Arschlö~cher. Defias-Arschlöcher... vor allem... oder hatten mit dem schier unauslöschen Diebesbund zu tun. " Nicht mehr lange. Dann hab ich so viel zusammengeklaut, daß ich mich von hier absetzen kann.", war sein hoffnungsvollster Gedanke. |
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Hogger
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„Nun ja wir sind hier nicht in Northrend. Obwohl es schon stimmt, die starken Sachen haben dort halbwegs geholfen, wenn auch viel zu kurz für meinen Geschmack. Das Trinken im Blute? Ohne euch zu nahe zu treten, aber das klingt nach einer schlechten Familienangewohnheit“
Meinte der Verhüllte zu der Frau, welche anscheinend ganz schön einstecken konnte. Zudem schien der Paladin auch schon sichtlich herumgekommen zu sein. Denn Northrend war nicht gerade eine Gegend wo man unerfahrene Leute hinschickte, obwohl es genug Idioten gab die trotzdem dorthin reisten, freiwillig. Ihm konnte es ja eigentlich egal sein, doch war es irgendwie schade wenn viele Personen ihr Leben ließen, dazu noch unnötig. Als Ilaria schließlich meinte es wäre unhöflich sich nicht vorzustellen, geschweige sein Gesicht zu zeigen, wenn man mit jemand sprach, musste der Fremde schmunzelnd nicken. „Wohl wahr, aber in Northrend sind die Sitten anders. Ich muss zugeben vielleicht etwas eingerostet zu sein in so etwas. Leute die man dort in der Kälte kennen lernte lebten oft nicht lange genug um sich wirklich mit ihnen anfreunden zu können.“ Schließlich stand der Fremde, mit dem dunkelbraunen Kapuzenmantel auf, schlug das Buch welches er während des ganzen Gespräches offen in einer Hand gehalten hatte zu. Mit einer flinken Bewegung verschwand es anscheinend in seinem Mantel, während er zu Ilaria ging, sich zu ihr an den Tisch setzte. Danach blickte er sie kurz an, bevor er seine Kapuze abnahm und ihr zunickte. Ein recht attraktives Gesicht kam zum Vorschein. Grüne Augen musterten die Paladina, während er sich einmal durch seine mittellangen, blonden Haare fuhr um diese zu richten. Da er sich anscheinend sicher war, dass die Kapuze diese durcheinander gebracht hatte. „Mein Name ist Wilhelm. Als Entschädigung spendiere ich euch die ersten zwei Runden, von dem harten Zeug, oder besser gesagt was der Wirt darunter versteht. Schließlich scheint ihr ja einiges von Northrend gewohnt zu sein. Zudem wäre es interessant zu erfahren wie ihr heißt?“ War der einzige Kommentar von Wilhelm, welcher sich entspannt in seinem Sessel zurücklehnte. Eigentlich recht dreist sich einfach an den Tisch zu setzen ohne zu fragen. Doch ihm schien es egal zu sein, oder war er einfach wirklich ein Mann, der nicht wusste was Gutes benehmen war? |
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Murloc
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Ooc: Ich bringe Donovan nochmal hier rein... ;)
/Ooc: Der Kampf, der sinnlos aber beeindruckend war, erregte in ihm das Gefühl von... ... Hunger. Der Hexenmeister schnippte amüsiert. Der Typ, der ihn eben die ganze Zeit belästigt hatte, klebte nun an einem anderen Tavernen-Besucher und ging diesem auf den Nerv. Der selbsternannte Wanderbarde lief auf einmal schrillschreiend', das alle Zwerge und angeheiterte Besucher die Augen zukniffen aus der Taverne. Nur an der Farbe der leicht um ihn herum sichtbaren, transparenten Aura war zu erkennen, das jemand einen Furchtzauber auf ihn gewirkt hatte. >> Hey! Keine Magie in der Taverne! << rief der Wirt erbost. Zurecht, wie man sagen muss. Nur zu oft geht bei Raufereien das Mobiliar kaputt, wenn magische Kräfte involviert sind... Ein Gefühl der... "Finsternis" schritt auf den Mann namen's Wilhelm zu, als sich die Füsse in Bewegung setzten. Gerade, als er schon etwas bedrohliches, düsteres hinter sich spürte und im Bruchteil einer Sekunde bereit für einen Angriff auf sein Leben war, räusperte sich eine Stimme und jemand klopfte ihm leicht gegen das Kreuz. Er drehte sich um, doch da war niemand... >> Zum Gruße, Abenteurer! Kann es sein, das ihr vielleicht... der "Klingenhändler" seit, der hier und heute ein Paket abholen soll? << fragte ihn die Stimme des Hexenmeisters. Die grosse Sphäre der Dunkelheit... kam ihm auf einmal bedeutsam kleiner vor. Der zynische, erwartungslose Blick des Hexer's fiel auf die Paladin-Dame neben ihm... |
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Murloc
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Der Schurke sah sich an wie sich ein kleiner Hexer aufmerksam machte, den er nicht verwunderlicher Weise übersehen hatte. Er hatte ihn echt nicht gesehen. Den Gnom.
Gnome bestiehlt er auch nicht gerade oft. Ob ihr Geld auch kleiner ist, als das anderer Leute? Oder der Betrag geringer? " Hmmmmmmmm. Ist ja auch egal. Am Ende hat er irgend so ein unsichtbares Auge von Kill'rogg in der Nähe und das würde sehen wie ich ihn bestehle. Ich sollte mich mal wieder an die Arbeit machen." Kurze Pause - so war es gut. Der Schurke stand auf und lief zum Wirt an der Theke. " Ein Zimmer, bitte.", sagte er in groß auffälliger Eile. Er sagte es trocken, erschöpft wirkend. So als wenn er sich gleich in eines der Betten fallen lassen will. Das muss auch so sein, denn Wirte sind harte Hunde. Ihre Augen oft mit einer Gabe des Durchblickes versehen, der ihre Taverne beschützen soll. Wenn jemand die Last eines Hauses trägt, ist sein Blick immer schärfer als der sorgloser Gäste. Nie würde er versuchen die Treppe hochzuschleichen, wenn der Wirt an der Theke steht. Außerdem kennt er DIESE Taverne hier und die Treppe knarzen fürchterlich, egal wie man es anstellt. Der Schurke nahm einen Zimmerschlüssel entgegen und verfügte sich nach oben. Ein gespielter und erleichterter Seufzer entwich seinem Munde und der leidige Gedanke... " Mist. Hab die Nachtelfenpriesterin vergessen. Wegen dem Stress der Paladina mit dem Todesritter." Auch nicht mehr zu ändern... |
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#12 (permalink) |
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Foren Moderation
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„Nun ja wir sind hier nicht in Northrend. Obwohl es schon stimmt, die starken Sachen haben dort halbwegs geholfen, wenn auch viel zu kurz für meinen Geschmack. Das Trinken im Blute? Ohne euch zu nahe zu treten, aber das klingt nach einer schlechten Familienangewohnheit“
Schlechte Familienangewohnheit? Nun, so unrecht hatte der Fremde nicht - auch wenn er zweifelsohne etwas anderes unter "Familienangewohnheit" verstand als sie. Ilaria war ein wenig überrascht, dass der verhüllte Mann ihre Andeutungen - ob ihrer geringen Größe - nicht verstanden hatte. Ihr Vater war ein Zwerg der großen Schmiede gewesen. Ein edler Paladin des Silberordens. Von ihm hatte die junge Frau ihr Handwerk erlernt. Die Mutter dagegen war eine normal gewachsene Frau gewesen. Eine einstige Magd, welche in das kalte Dun Morogh immigrierte. Aber Ilaria ging nicht weiter auf ihre Vergangenheit ein. Sie musste ja nicht ihr gesamtes Leben diesem Fremden kundtun. "Könnte man so sagen..." erwiderte sie stattdessen Murmelnd. Auf die Aufforderung des Paladins sich zu zeigen und Vorzustellen schwafelte der Fremde etwas von wegen Sitten und Northrend und dass es sich anscheinend nicht lohnte in der ewigen Kälte Freundschaft zu schließen. Schließlich jedoch lüftete der Fremde seinen Schleier und zum Vorschein kam....etwas, das Ilaria so ganz und gar nicht erwartet hätte. Zum einen warf sie dem, unter der Kapuze hervorkommenden Blondschopf, einen verwunderten Blick zu. Das Gesicht des Mannes war das, was die feinen Damen als "attraktiv" verstehen würden. Die jungen Mädchen, welche die Waschweiber Stormwinds oftmals begleiteten würden ob seines Angesichts vermutlich verzückt zu kreischen beginnen. Es war Ilaria absolut...schleierhaft (sie musste Lächeln, als sie das Wortspiel in ihren Gedanken aussprach) warum ein junger Schönling, dessen Atribute wohl eindeutig die des Charismas in seinem Gesicht waren, sich so verschleiern wollte. Auf den zweiten Blick erschrak der Paladin beinahe. Blonde Haare - mittel lang, grüne Augen. Er sah IHM, so wie sie IHN in Erinnerung hatte zum verwechseln ähnlich. Doch es war mehr als ein Jahrzehnt her, als sie Prinz Arthas, damals noch geliebter Prinz von Lordaeron von Angesicht zu Angesicht gegenüberstand. Er war damals noch ein Held des Lichts, eine große Hoffnung für den Silberbund - sie dagegen eine Adeptin, welche ihre ersten "Gehversuche" mit dem heiligen Licht unternahm. Der Blondschopf merkte von ihrem emotionellen Wirwarr nichts, da er zu sehr mit dem richten seiner Haare (welche eigentlich gar nicht zerzaust waren - aber Ilaria beließ ihm in dem Glauben daran) beschäftigt war, anstatt auf ihre Mimik zu achten. „Mein Name ist Wilhelm. Als Entschädigung spendiere ich euch die ersten zwei Runden, von dem harten Zeug, oder besser gesagt was der Wirt darunter versteht. Schließlich scheint ihr ja einiges von Northrend gewohnt zu sein. Zudem wäre es interessant zu erfahren wie ihr heißt?“ Schon wieder war dem Schönling die Überraschung gelungen. WILHELM...wer hieß schon Wilhelm? In Zeiten von diesen, wo ein Name phantastischer war als der andere war Wilhelm so schrecklich gewöhnlich dass der Name beinahe schon etwas besonderes war. "Nun denn....Wilhelm. Ihr steckt tatsächlich voller Überraschungen. Hört sich doch nach einem guten Vorschlag an. Mein Name ist Ilaria Lichthammer, ich komme aus der gegend Dun Moroghs..." Sie wollte noch ein wenig weitererzählen als sich plötzlich ein Schatten Wilhelm von hinten näherte. Sie legte bereits eine Hand auf eines ihrer Schwerter, nur um erkennen zu müssen dass doch keine Gefahr von diesem Lümmel drohte. "Was wollt ihr?" fragte sie den Ankömling forsch. |
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#13 (permalink) |
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Hogger
Registriert seit: Jan 2004
Beiträge: 1.362
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Wilhelm wusste nicht so recht was er von diesem Gnom halten sollte, der zu Beginn ein nicht gerade angenehmes Gefühl ausgelöst hatte. Doch dann stellte der Unbekannte eine Frage die den Mann aufhorchen lies. Denn solche Sprüche hatten zumeist immer etwas zu bedeuten, meist waren sie dazu da irgendwelche, oft gefährliche, nicht ganz legale Geschäfte abzuschließen. Es dauerte einige Sekunden bis Wilhelm etwas sagte, anscheinend wog er noch ab was er antworten sollte.
„Eine ziemlich direkte Frage. Was ist wenn ich ja sage, bekomme ich dann „mein“ Paket? Schließlich muss ich ja schauen nicht zu verhungern und meine „Klingen“ verkaufen.“ Der blondhaarige Mann wartete auf eine Antwort des Gnoms, während er sich wieder Ilaria zuwandte, ohne den Unbekannten aus den Augen zu lassen. Immerhin konnte man nie wissen, obwohl es eher unwahrscheinlich war, dass er angegriffen werden würde. Aber lieber vorsichtig sein, als dann tot am Boden zu liegen, war die Einstellung von Wilhelm. Die ihm schon oft sein Leben gerettet hatte. „Schön euch kennen zu lernen. Ich bin ja schon gespannt wie trinkfest ihr wirklich seid, Ilaria.“ Kurz lächelte Wilhelm die Paladina an, bevor er sich wieder vollkommen dem Gnom widmete. Immerhin schien sich hier ein Geschäft anzubahnen, oder jedenfalls standen die Chancen dazu gar nicht einmal so schlecht. |
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#14 (permalink) |
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Murloc
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" Miete keine Zimmer in Tavernen wenn du nicht dein eigenes Schloss mitgebracht hast.", dachte der Schurke, bei dem es gerade rund zum 26x 'Klack' machte...
Dietriche und Schlösser sind doch was feines. Welch Harmony!! So ohne Worte, welch gegenseitiges Verständnis, mit einem geschickten Vermittler. " Treffer!" Der Truhendeckel sank wieder herunter und ließ keine Wertsachen mehr zurück. " (^3^) " Schon komisch. War ihm der Gott des Unglücks mehr oder weniger Hold? Das Zimmer welches er gemietet hatte, war genau das am Anfang der Treppe und des oberen Stockwerkes. Das in dem er sich gerade befand, genau das am anderen Ende und der entgegengesetzten Seite. Als wollte ihn die Natur auf natürliche Weise vom besten Treffer fernhalten. Wahrscheinlich nur Zufall. " Irre. Wer übernachtet hier? Noch mal EINE solche Person mit so viel Reichtum und ich habs geschafft!" Der Schurke sah mit einem Spiegel durch den Türschlitz um die Ecke. Im Gang war niemand. Doch das war kein Problem. Selbst wenn jemand gerade die Treppe hochkommt, sobald er aus einem Zimmer kommt das wer anders gemietet hat... Es wäre kein Problem solange das nicht DIESE Person ist und diese Chance ist immer gering. Trotzdem war es immer Riskant. Je weiter er der Treppe entfernt war, was mit jedem Zimmer mehr wurde, desto schlechter hörte man wenn jemand die Treppe hoch kommt. Doch NICHT zu dieser Tageszeit!! Gewitzt wie er war, hat er auf seinen versteckten Helfer geachtet, den jeder sehen kann! Die Sonne selbst hilft ihm! Sie scheint so durch die Taverne und durch ein Fenster in der Wand an der Treppe, daß man Schatten sieht, sobald jemand sich anschickt auf ein Zimmer zu gehen. Kein Schatten weit und breit. Die Tür öffnete sich und der Schurke trat aus. " Wenn das die Palafrau gesehen hätte, hehe. Das Licht ist MIT MIR und nicht mit ihr, hehehehe." 'Klick' Tür wieder geschlossen. Gelassen aber nicht gerade laut stapfte er durch den Gang. Seinem ganz normalen Gang war eine gewisse Verstohlenheit antrainiert worden. " Wen interessieren die Spinner welche das Aufbrechen der Welt bald verkünden wollen? Ich wette es tut sich ja doch nichts! Alles Geldmacherei bestimmt - genau so wie bei mir." |
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#15 (permalink) |
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Murloc
Registriert seit: Dec 2009
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Der Gnom lächelte für einen kurzen Moment spitz - scheinbar hat er sich vertan...
>> Verzeiht, Fremder! Offensichtlich seit ihr nicht der Klingenverkäufer! Ich habe euch nur verwechselt, weil ihr unter der Kapuze ähnlich ausgesehen habt...! << Sein Blick schwengte wieder zu der Paladina um, die streng auf ihn herabblickte und er verbeugte sich nur leicht - dabei bis zu beiden Ohren lächelnd. Und er kann charmant lächeln, wohlgemerkt... Die Tatsache, das er schon dem Fremdem zugestand, das er sich wohl vertan hatte und was er vorher sagte, beantwortete die Frage der junge Dame, was er wolle. >> Er ist nicht der Attentäter, mit dem ich mich treffen soll...<< Diesen Satz kaum zuende gedacht, blinzelte er sich um. Der Auftragsmörder, mit dem er zu seinem finalen Gespräch vor dessen ausführung seines Auftrages verabredet ist, scheint nicht mehr zu kommen. Vielleicht haben ihn die Wachen geschnappt... Er war seit einer Stunde hier mit ihm verabredet und schon fast zwei Stunden vor der offiziellen Zeit des Treffen's hier eingetrudelt... Warum, sollte man fragen? Nun, er hat natürlich die ganze Zeit die Augen nach Gästen offengehalten, die ihr Gesicht verbergen und eine Weile vor der vereinbarten Zeit in die Taverne kamen - oder nach dieser... Keiner kommt mehr und eine derartige Verspätung traut er dem Meuchelmörder nicht zu, also hat er den einzigen, vermummten Mann in seiner Nähe für diesen gehalten... ... das er es aber auch nicht ist, lässt nur offen, das dieser irgendwie aufgehalten wurde. >> Tja... ... werde ich die Zielperson wohl jemand anderem' anvertrauen müssen! Offensichtlich wird wohl jemand etwas länger leben, als von meinen Auftraggebern geplant... << Und so wie es aussieht, wird ein gewisser Hexenmeister mal wieder einen Tag länger als geplant in einer Taverne verbringen müssen. Macht aber nichts - in weiser Vorraussicht berechnet er solche möglichen Zwischenfälle mit ein und hat sich extra einen eigentlichen Tag zuviel Zeit genommen, um den Auftrag weiterzuleiten. Er hat also noch Morgen Zeit... ... und wird natürlich auch Morgen wieder um diesselbe Zeit hier in der Taverne sitzen, um auf seinen Attentäter zu warten. Plötzlich knallte es draussen laut, als sei' etwas in die Luft geflogen. Es war ein unglaublicher Lärm, der die Gäste der Taverne aufschrecken ließ !! Klingt so, als wenn ein ganzes Lager Schießpulver in die Luft geflogen wäre. Das könnte eigentlich nur... >> ... die Schießpulverlieferung für die Legion Sturmwind's gewesen sein! Eine Art Sabotage? Oder ein Anschlag?<< Einige Tavernengäste eilten nach draussen, um zu sehen was los war... Was könnte diesen Lärm ausgelöst haben? |
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#16 (permalink) |
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Murloc
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" Huuu'hm?" Das Erste was sich am Schurken änderte war sein Blick.
Von dem eines gelassenen Mannes, zu dem eines konzentrierten Mannes, der sofort die Überraschung herunterschluckte. Keine Zeit für Nervosität und sich von Sorgen und Ängsten überwältigen zu lassen. Nicht in seinem Buisness. Wie ein Schatten eilte er an eines der Fenster und warf einen Blick hinaus. " ................. " Hoffentlich nicht die Defias Bruderschaft oder irgendwer anders, der aus Absurdität heraus ihm irgendwie um seine massiv abgezweigten Anteile, auf die Spur gekommen war. |
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#17 (permalink) |
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Hogger
Registriert seit: Jan 2004
Beiträge: 1.362
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Die Reaktion des Gnoms überraschte Wilhelm nicht wirklich. Schließlich hatte er schon erwartet, dass dieser schnell feststellen würde, dass er nicht der gesuchte Klingenhändler war. Aber wenn er es ihm geglaubt hätte, wäre er wohl auch nicht wirklich erfahren in solchen Sachen gewesen. Deshalb erwiderte der Mensch nur freundlich mit einem leichten nicken, in Richtung des Gnoms.
„Macht ja nichts, da niemanden etwas passiert ist.“ Wilhelm wollte gar nicht wissen was genau der Gnom für Geschäfte zu erledigen hatte, doch so wie er aussah dürften diese nicht gerade ganz legal, geschweige erfreulich sein. Aber eines musste man ihm zugestehen, er überspielte die ganze, für ihn nicht angenehme Situation ziemlich geschickt. Schließlich meinte er nur noch zu dem Unbekannten, bevor sich Wilhelm wieder an die Paladina wandte. „Auf alle Fälle viel Glück noch, vielleicht taucht euer Klingenhändler ja noch auf.“ Nach einem kurzen zunicken drehte sich der im Gegensatz zu seinen beiden Gesprächspartnern große Mann von dem Gnom weg, um wieder mit Ilaria zu reden. Dabei viel dem Menschen auf, dass der Wirt ganz schön lange brauchte um mit den Getränken aufzutauchen. Anscheinend war entweder zu viel los, als die Leute schnell bedienen zu können, oder er musste erst etwas wirklich Starkes suchen, was Ilaria zufrieden stellen würde. Gerade als Wilhelm die Paladina darauf ansprechen wollte ob sie nicht schon am verdursten sei, gab es einen lauten Knall. Unruhe brach in der Taverne aus und so wie einige andere lief auch Wilhelm nach draußen um festzustellen was los war. Draußen herrschte großes Chaos, viele Personen rannten umher, Rufe, sowie Schreie waren zu hören. Einige Menschen schienen nach den Rufen verletzt, sowie eine große Rauchwolke stieg in den Himmel auf. Ganz zu schweigen davon, dass es durch den ganzen aufgewirbelten Dreck und Staub eine schlechtere Sicht als sonst gab. Dadurch konnte man das Geschehen leider nicht so gut erkennen wie man vielleicht wollte, aber Wilhelm war sich sicher, dass es wohl viele Trümmer in der Gegend herumliegen würden. Die einzige logische Erklärung was passiert war, war für den Menschen, dass der Lieferung für die Legion Sturmwinds etwas zugestoßen war. Die Frage war nur ob es sich um einen Unfall, oder doch einen Anschlag handelte. |
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#18 (permalink) |
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Murloc
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" ... ... ..." Der Schurke beschloss sich zu tarnen indem er wieder die Treppe herunterlief.
Wie ein normaler Gast. Denn seine Schurkenreflexe und 'Instinkte' sagten ihm er solle sich verstohlen aus einem Fenster vom 1.Stock absetzen und am besten gleich in den Büschen landen. " Mal sehen was sich hier so getan hat. Panik oder Neugierde, was wird es sein?" Der Schurke ging runter zurück in die Kneipe des Gasthauses und sah sich um. Alle starrten so 'feige-neugierig' wie er es nannte, auf die Tür und keiner traute sich sein eigenes Interesse zu befriedigen. " ............ " So blieb er einfach nur neben der Theke in einer leicht dunkel anmutenden Ecke stehen und sah mit ineinander verschränkten Armen auch auf die Tür. Ob gleich jemand blutverschmierte hineingetorkelt kommt und nach Hilfe fragt? Klang nach einer Explosion und die bringen oft Verletzte mit sich... |
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#19 (permalink) |
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Murloc
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Draussen war Chaos nach Maß. Das ganze war nur deswegen halbwegs überschaulich, weil nicht so viele Personen draussen herumliefen.
Kräftige Leute und gerade anwesende Magiewirker kümmerten sich um Verletzte - vor der Taverne liegt ein zerstörter Karren für Munition und Vorräte... Also war es in der Tat ein Anschlag gewesen... und diejenigen, die ihn ausgeführt haben, haben damit gewartet, bis der Karren gerade in der Mitte von Goldhain durchfuhr... Womöglich wollten sie soviele, anwesende Personen wie möglich töten. Es roch in der Luft nach einem Sprengstoff, der einigen Nasen entfernt bekannt vorkam... allerdings war es keines der Mittel, welches Gnome für ihre Maschinen benutzten und auch nicht die Zwerge von Dun Morogh. Wer mal in den Minen der Defias-Bruderschaft unterwegs war, hatte so eine Mischung sicherlich schon einmal geschnuppert... und wahrscheinlich würde man diesen auch deswegen die Schuld daran geben. |
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#20 (permalink) |
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Foren Moderation
Registriert seit: May 2008
Beiträge: 818
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Spät, viel zu spät reagiert Ilaria. Eine Traube von Menschen hatte sich bereits vor der Tür gesammelt bevor sich der Paladin erhob.
"Los, Wilhelm, schnell!" forderte sie ihn auf sich zu erheben. Ohne auf ihn zu warten drängte sie sich durch die Menge, was anhand ihrer geringen Größe leichter gesagt als getan war. Draußen, vor der Taverne angekommen schnappte sie erst mal nach Luft. Das Bild, welches sie in ihrem geistigen Auge einfing hatte große ähnlichkeit mit ihrer Erfahrung mit Krieg. In der Mitte des Platzes stand ein Karren größeren Kalibers. Die Achsen waren gebrochen, ein Pfeiler tat davon Kunde dass er wohl einst ein Dach gehabt hatte. Die Oberfläche brannte und größere und kleinere Holzstücke waren überall in der Umgebung verteilt. Der Wagen war eindeutig explodiert und es war augenscheinlich nicht wenig Sprengstoff gewesen welcher hier in die Luft gegangen war. Ilaria sprintete los, suchend nach Überlebenden. Ein paar Meter neben dem Karren lag eine junge Frau, kaum älter als Ilaria selbst. Sie blutete am ganzen Körper, viele kleine Holzsplitter hatten sich in ihr zartes Fleisch gebort. Der Paladin legte der Frau eine Hand auf die Stirn, die andere auf die Brust. "Heiliges Licht, welches du durch mich fließt. Heile dieses Fleisch von seinen Wunden und Schütze diese Seele vor Verdammung!" wisperte sie, die Augen geschlossen und ganz auf ihre eigene Aura, welche ihr das heilige Licht in ihr spendete. Unter ihr spürte sie wie sich der Körper zu erschlaffen begann. Die Frau war gestorben, die Wunden waren zu groß. "Verdammt!...Nimm ihre verlorene Seele auf, sodass diese vor Verdammung auf Ewigkeit geschützt sei!" sie erhob sich und lief zum nächst gelegenen Verwundeten. Diesmal war eis ein Mann, etwas korpulenter mit angegrauten Haaren. Er hatte die Augen weit geöffnet, sie kundeten von gesehenem Grauen. ein größeres Holzstück, etwa einen halben Meter lang hatte sich durch seinen Bauch gebohrt. Mit einem Ruck zog Ilaria den hölzernen Todbringer aus dem Körper und kniete sich vor den Mann. Wieder legte sie eine Hand auf seine Stirn und eine auf den Bauch, auf seine Wunde. "Heiliges Licht, welches du durch mich fließt. Heile dieses Fleisch von seinen Wunden und Schütze diese Seele vor Verdammung!" Sie spürte wie die Wunde am Wanst des Mannes langsam zu bluten aufhörte und sich noch langsamer Schloss. Der Mann war überwältigt von dem Wunder welches ihm gerade widerfahren war. "Danke, Mylady. Ich danke euch!" Er fasste nach ihrer Hand und drückte sie herzlich. Seine Augen hatten einen feuchten Schimmer. Er war sichtlich gerührt von seiner Heilung. "Dankt nicht mir, dankt dem Licht. Ihr seid ein guter Mensch, nur so konntet ihr gerettet werden! Doch kommt, es warten noch viele arme Seelen auf ihre Rettung! Helft ihnen!" |
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#21 (permalink) |
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Murloc
Registriert seit: Dec 2009
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Klasse: Paladin
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" .................. " " Ob ich rausgehen und die Toten plündern sollte?", dachte der Schurke kurz.
Aber nein... so tief war er noch nicht gesunken. Noch nicht. Der Schurke schlug den Blick nieder und... ... schüttelte einen kalten Schauer von seinem Körper ab. Tote Körper die nicht mehr wie Leute, sondern nur noch Fleischformen in der Gegend herumlagen. Und kein Ausgang... ... ... ... ... ... kein Ausgang. Der Schurke zog sein Mundtuch hoch. Nur der Gedanke an Leichengestank ließ ihn sich fühlen wie inzwischen unzählige Monde und Sonnen zuvor. Aber nun ist alles anders! Er riecht seine diebische Gegenwart etwas stärker und sehen tut er... eine ferne Zukunft in der er nichtmal mehr ein Dieb sein wird. " Ein Blick schadet ja nicht.", dachte er und dann lief er los. Aber nur wenige Schritte zuvor... setzte er sich wie bestellt und nicht abgeholt an einen der Tische in der Ecke. Nein - er wollte nicht nachsehen. Die Bilder von Einst, waren präsent wie eh und je. Außerdem sieht er wie der gewöhnliche 'zwielichte Bürger' aus. Am Ende denkt man noch er hätte irgendetwas mit der Sache zu tun, wenn er dort hin hinaus geht und sich die Sache ansieht. Sein Mundtuch ist nicht Rot so wie das der Defias... aber das muss es auch nicht sein. Er steht dazu! Er ist jetzt ein Schurke. Ein diebischer Greifer...! Einer wie ihn so manche Leute für merkwürdige Aufträge gerne mal anheuern. Und wie ihn so manche Leute für ihre Existenz gerne mal für alles Übel auf der Welt verantwortlich machen. |
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#22 (permalink) |
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Murloc
Registriert seit: Dec 2009
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Der Hexenmeister trabte langsam aus der Taverne...
Nach einer Weile war ein Luftloch offen und der Gnom schlüpfte hindurch... Draussen war ein Geruch in der Luft, der... ihm irgendwie bekannt vorkam. Er... ist kein Inginuer seines Volkes, aber dieser schwellige Gestank riecht für ihn irgendwie nach... "MÖRSER-SPRENGPULVER!! Eine dieser Mischungen mit diesem "Senf-Aroma" in der Luft, was das Pulver so stark stinken lässt. Ein Bestandstoff wird hinzugefügt, der das Pulver schneller entzünden und damit explosiver werden lässt! Dieses brennen in der Nase ist unverkennbar!" Wachsam blinzelt er sich um. Wer sollte es gewagt haben? Einige der Goblin's, die bei den Defias in den Minen arbeiten und für diese die Schredder designen? Aber Nein, sie wären niemals so dumm! Nun wird garantiert mindestens ein Bruchteil der gesammten Streitkräfte Sturmwinds nach Westfall zu den Defias-Minen marschieren und sie dort tüchtig aufreiben... Aber... ... vielleicht ist DAS auch der Plan desjenigen. Der Hexenmeister kann sich nicht helfen, aber er glaubt einfach nicht daran, das die Goblin's der Defias so dumm wären, eine Grossmacht wie Sturmwind so derartig zu provozieren - ganz egal, wie wütend' die Bruderschaft schon immer auf Sturmwind war. Eher jemand, der es ihnen in die Schuhe schieben will... ... und dabei gleichzeitig die Stärke der Truppen Sturmwinds schwächen will. Das wäre viel wahrscheinlicher... "... ... am Ende ist es noch genau so, wie ich befürchte! Ich muss sofort Lord Mathias Shaw benachrichtigen! Die SI:7 müssen sofort erfahren, das jemand eine Goblin-Mischung für den Anschlag in Goldhain verwendet hat!" Er wirbelte um und ging wieder in die Tarvene. Bei der Gelegenheit wird er dem Anführer der SI:7 auch gleich mitteilen, das er sich mit dem verabredeten Attentäter nicht treffen konnte. Hoffentlich ist dieser nur wegen einer Panne verhindert und nicht von jemanden abgefangen worden. "Dreck! Heute klappt aber auch mal wieder nichts...!" Geändert von DerAuserkorene (12.01.2010 um 17:39 Uhr) |
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#23 (permalink) |
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Hogger
Registriert seit: Jan 2004
Beiträge: 1.362
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Wilhelm war nachdem er sich kurz das Ausmaß des Schadens angesehen hatte auch nicht untätig gewesen. So half er nur wo er konnte. Ein Soldat der wohl die Lieferung bewacht hatte lag verletzt am Boden. Seine Rüstung war dreckig und seine braunen Haare waren feucht, da er eine Wunde am Kopf hatte, die stark blutete, da er schon in einer kleinen Pfütze seines eigenen Blutes lag. Wilhelm reagierte schnell, holte einen Verband hervor, welchen er schnell, sowie gekonnt anlegte, somit die Blutung stoppte. Eindeutig der gut aussehende Mann hatte einiges an Erfahrungen mit Verletzungen. Zudem schien ihn dieser unangenehme Anblick der Explosion nicht zu schocken, was wohl hieß, dass Wilhelm schon einiges in seinem Leben gesehen hatte.
„Hey ihr beiden da! Kommt mal her und tragt den Soldaten vorsichtig in die Taverne. Dort legt ihr ihn irgendwo hin, schaut das sein Kopf gestützt wird und kümmert euch darum das ein Heiler ihn so bald wie möglich aufsucht!“ Meinte der blondhaarige Mann zu zwei Jugendlichen welche wohl erst um die zwanzig Jahre waren. Anscheinend waren sie wegen des Lärms und der Menschenansammlung hergekommen, da sie recht neugierig schienen. Der Ton von Wilhelm bei seinen Anweisungen war recht streng gewesen, ein richtiger Befehlston wie man ihn von Soldaten gewöhnt war. Die beiden Jungen waren auf jeden fall überrascht als sie angesprochen wurden, nickten schließlich nach kurzem zögern und machten was ihnen gesagt wurde. So stand Wilhelm wieder auf und sah schließlich eine junge Frau, welche verletzt am Boden kauerte und weinte. Anscheinend hatte sie sich die Hand gebrochen, war wohl nur zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort gewesen. Da sie wohl kaum etwas mit der Lieferung zu tun hatte. „Beruhige dich, es wird alles wieder gut. Ich kümmere mich um dich.“ Aufmunternd zwinkerte der hübsche Mann der Frau zu, half ihr hoch und ging mit ihr schließlich in die Taverne, nachdem er sich vergewissert hatte das genügend Leute da waren die sich um die restlichen Personen kümmern würden. In der Taverne setzte er die Frau schließlich hin, holte eine Schüssel Wasser mit einem Tuch, sowie eine Flasche Schnaps. Verwundert blickte das junge Mädchen (so gut sie mit all den Tränen konnte) zu Wilhelm, welcher nur lächelte. „Keine Sorge ich weiß schon was ich tue. Jetzt trink doch einmal einen kräftigen Schluck, das lässt dich die Schmerzen vergessen.“ Zwar tat die Frau was ihr gesagt wurde, doch schon nach einem Schluck begann sie zu husten. Der Alkohol war ihr eindeutig zu stark. So musste Wilhelm etwas nachhelfen, dass sie wirklich einiges trank. Danach begann er die Schnittwunden die durch Steine, Holz und wer weiß was noch entstanden waren mit einem nassen Tuch zu säubern. Gegebenenfalls verband er die Wunden auch wenn nötig. Schließlich als dies getan war holte Wilhelm zwei Stücke des vorher kaputt gegangenen Tisches und machte für den gebrochenen Arm eine Schiene. Inzwischen hatte der Alkohol schon seine Wirkung gezeigt. Die junge Frau hatte ihre Schmerzen komplett vergessen, kicherte oft nur noch, stellte sich als Maria vor und schien vollkommen vergessen zu haben, dass sie gerade eine Explosion überlebt hatte. Da sie wie ein Wasserfall redete und begann Wilhelm alles Mögliche zu erzählen. |
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#24 (permalink) |
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Murloc
Registriert seit: Dec 2009
Beiträge: 148
Rasse: Mensch
Klasse: Paladin
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Der Schurke sah das es natürlich Landsmänner erwischt hatte. Was auch sonst, sie sind hier in Goldshire.
" Eigentlich brauchen sie ihren Besitz ja nicht mehr.", dachte er und hielt seine Finger im Zaun, die schon ein Eigenleben entwickeln wollten. Tavernenvolk half mit die Verwundeten in jene Taverne zu bringen. Der Schurke trat etwas zur Seite und überschaute die Szene. Hin und wieder fühlte er sich ziemlich gut. Er stand bereits hier drinnen! Das war ein gutes Zeichen. Ein unmissverständliches Zeichen von 'Ich wars nicht!'. Dauerte aber nicht lange, da gingen ihm die Blicke der Verletzten auf den Geist. Was schauen sie ihn so blöd an? Erwarten die was von ihm? Wie sehr er solche Blicke hasste. Aber vielleicht... kann man ja ein bisschen helfen. " Hier, ein Krug Wasser.", sagte der Schurke unverbindlich. Einer der Verletzten hatte nach einem Schluck gefragt. Schlauer Mann? Der wird viel brauchen um Blut nachzubilden. Er blutete schon jetzt die Taverne voll... " Wer tut so was nur?", fragte er freudlos und verständnislos. Obwohl es die perfekte Ablenkfrage gewesen wäre, meinte er es sogar ernst und sagte es nicht nur der Tarnung wegen. |
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#25 (permalink) |
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Hogger
Registriert seit: Jan 2004
Beiträge: 1.362
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Wilhelm hatte wahrlich große Probleme die junge Frau der er geholfen hatte in Zaum zu halten. Denn sie redete wahrlich sehr viel, versuchte anscheinend ihrem Retter näher zu kommen. Es war zwar teilweise amüsant, sodass der blondhaarige Mann schmunzeln musste. Denn Maria hatte einiges von dem Schnaps getrunken, der sicherlich nicht ohne war, da alleine schon sein Geruch ziemlich stark war. Genau aus diesem Grund hatte er ihr auch die Flasche abgenommen und wegestellt.
„Du brauchst dich nicht dauernd bedanken, Maria. Am besten ist du rastest dich etwas aus, Ruhe ist die beste Heilung für deine Wunden. Zudem musst du dich sicherlich doch von diesem Schock erholen, oder?“ Fragte Wilhelm freundlich, versuchte die eigentlich hübsche, schwarzhaarige Frau auf sanfte weise zu beruhigen. Aber das wichtigste war, dass sie im Moment durch den Alkohol ihre Schmerzen, sowie die Explosion mehr oder weniger vergessen hatte. Doch die Worte nahm Maria anders auf. Den unter ausrasten verstand sie Wilhelm zu umarmen, sich an ihn zu schmiegen. Sie redete irgendetwas von er habe Recht daher und das er doch bei ihr bleiben sollte, da sie sonst Angst hätte, nicht wüsste was sie tun solle. Leicht genervt verdrehte Wilhelm seine Augen, ohne das es Maria sehen konnte, schaffte es sich sanft aus der Umarmung zu lösen. Er blickte der jungen Frau in die Augen, wollte gerade zu sprechen beginnen, als er die Frage hörte wer so etwas nur tat. So nützte er die Gelegenheit, drehte sich in die Richtung woher diese Frage kam und meinte schließlich, ohne dabei von Maria wegzugehen, welche wohl sonst sicherlich hinterhergekommen wäre. „Wahrlich eine gute Frage. Wohl jemand dem des nur zugute kommt, dass sie Lieferung des Schießpulvers nicht ankommt. Das Problem ist nur, dass es viele Personen gibt die davon einen Nutzen haben könnten.“ |
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